Fortbildungen sind wichtig – nicht nur für die Bauhof-Mitarbeiter

Redaktioneller Beitrag im "Bauhof-Leiter" zum Thema "Fortbildungen – Weiterbildung im Bauhof"

Weiterbildung im Bauhof

Fortbildung ist in der heutigen Zeit kaum mehr wegzudenken. Speziell bei den Experten in den kommunalen Bauhöfen steigt dieser Bedarf stetig an – sowohl für den Arbeitsalltag als auch für Führungskräfte.

Losgelöst davon, ob die Mitarbeiter mit dem Hubsteiger, der Motorsäge oder LKW arbeiten: sinnvolle Qualifizierung ist unabdingbar. Besonders in der heutigen Zeit sind flexible und vielseitig einsetzbare Mitarbeiter absolut notwendig, da auch hier Fachkräftemangel einsetzt. Umso unverständlicher ist es zum Teil, dass einige Bauhöfe immer noch dem Rotstift unterliegen und keine Gelder für Fortbildungen fließen. Natürlich können Fachinformationen auch auf Messen oder durch Fachzeitschriften vermittelt werden. Allerdings wird dann die tatsächliche Umsetzung im Alltag dadurch erschwert, dass nur oberflächliches Wissen erlangt werden kann.

Ein Beispiel, wie sinnvoll und realistisch die Fortbildungsver-pflichtung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Fahrerlaubnisklassen C1/C1E/C/CE umgesetzt werden könnte, zeigt das Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz. Leider ist diese gesetzliche Regelung im Laufe der letzten Jahre durch behördliches Unvermögen und Übersetzungsfehler dermaßen zerredet worden, dass die Zweifel an der Richtigkeit der Durchführung bei den Verantwortlichen in Rathaus und Bauhof durchaus verständlich sind. (…)

Lesen Sie hier mehr aus meinem Artikel in der Ausgabe Dezember 2017.

Täglich brenzliche Situationen

Die Fahrerinnen und Fahrer des Kreisomnibusbetriebs beschäftigten sich einen Tag lang mit dem Thema "Konfliktmanagement". Die Diskussionen zeigten, wie wichtig im Alltagsbetrieb dieses Problemfeld ist.

13 Uhr, Kissinger Straße in Hammelburg. Hunderte Kinder und Jugendliche verlassen nach dem Gong das Gymnasium und die Realschule. Die meisten von ihnen drängen sich nun an den Bushaltestellen in der Von-der-Tann-Straße und in der Kissinger Straße. Die Busse des Kreisomnibusbetriebs (KOB) und des Omnibusverkehrs Franken (OVF) treffen im Minutentakt ein.

Tagtäglich bietet sich den Fahrerinnen und Fahrern das gleiche chaotische Bild: Schüler drängeln, wollen Erste beim Besteigen des Busses sein und sich die besten Sitzplätze sichern. Für die Busfahrer ist das Stress pur. Vorsichtig tasten sie sich mit den großen Omnibussen an die Haltestellen heran. Vor allem wenn die Fahrer nach rechts in die Haltebuchten hineinziehen, sind die Karosserien der Busse quasi auf Tuchfühlung mit den Schülern. „Die jungen Passagiere sind teilweise so unvernünftig, dass unsere Fahrer permanent Angst haben müssen, einen dieser ungestümen Fahrgäste zu überfahren“, sagt Claus Schubert, einer der Geschäftsführer der KOB GmbH.

Extreme Drängelei

Vor Ort bietet sich genau dieses Szenario. Sobald der Bus an die Haltestelle heranfährt, setzt in dem Pulk der wartenden Schüler ein gefährliches Drängeln, ja Schubsen, ein. „Das geht soweit, dass unsere Fahrer manchmal das Einfahren in die Haltebucht unterbrechen müssen, um keinen Passagier über den Haufen zu fahren. In anderen Fällen ist die Drängelei so extrem, dass die Fahrer die Türen ihrer Busse nicht öffnen können“, ist Schubert in großer Sorge, dass es ganz schnell einmal zu einem schlimmen Unfall kommen könnte.

Auch unter Druck cool bleiben

In solchen prekären Situationen cool zu bleiben und sich nicht im Ton gegenüber den Dränglern zu vergreifen erfordert von den Schulbusfahrerinnen und -fahrern ein dickes Fell. Sind die Schüler erst zugestiegen und hat sich der Bus in Bewegung gesetzt, kommen oft neue Probleme hinzu. Manche der jugendlichen Fahrgäste widersetzen sich kategorisch den Weisungen der Fahrer, die Sitzplätze nicht zu verlassen. Das sind ausgesprochen schwierige Situationen für die Mitarbeiter des auf den Personentransport spezialisierten Unternehmens.

Gefährlich und unbefriedigend

Für die Verantwortlichen der Gebietsverkehrswacht Hammelburg ist das ein äußerst unbefriedigender Zustand. „Wir setzen uns seit Jahrzehnten für mehr Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Schule und nach Hause ein“, informiert Polizeioberkommissar Hubert Koch über die Bestrebungen von Verkehrswacht und Polizei in Hammelburg. „Deshalb haben wir im Rahmen der Gemeinschaftsaktion „Sicher zur Schule“ eine Veranstaltung in den Regierungsbezirk Unterfranken respektive in den Altlandkreis Hammelburg geholt“, sagt der Verkehrserzieher und Verkehrswacht-Geschäftsführer.

21 Fahrerinnen und Fahrer des KOB ließen sich in einem Tagesseminar über aktuelle Themenfelder informieren und zugleich fit machen für das Verhalten in Problemsituationen. Nach den Worten von Alfons Hausmann, dem Leiter der Polizeiinspektion Hammelburg, ist das Gewährleisten der Schulwegsicherheit den unermüdlichen gemeinsamen Anstrengungen zu verdanken.

Polizeioberrat Markus Hack vom Polizeipräsidium Unterfranken informierte über die glücklicherweise niedrigen Schulwegsunfallzahlen in ganz Unterfranken. Polizeihauptkommissar Manfred Schneider, Verkehrserzieher bei der Polizeiinspektion Bad Brückenau und Geschäftsführer der Brückenauer Verkehrswächter, beschäftigte sich mit rechtlichen Aspekten der Schülerbeförderung.

Bus ist sicherstes Verkehrsmittel

Für Gesamt-Bayern zog Erster Polizeihauptkommissar Hubert Schröder eine insgesamt positive Bilanz in Bezug auf die Schulwegsunfälle. „Der Schulbus ist nach wie vor das sicherste Verkehrsmittel für unsere Schulkinder.“ Schröder referierte als Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr. Mit Christian Rennie (Nürnberg) hatte die Veranstaltung einen guten Coach und Referenten. Rennie erarbeitete während des Workshops „Konfliktmanagement für Schulbusfahrer/ -innen“ mit den Seminarteilnehmern Lösungsansätze für das richtige Verhalten im Rahmen der Schülerbeförderung.

Zu den Themenbereichen „Was läuft gut?“, „Wo gibt es Potenziale?“ und „Was nervt?“ brachten die Frauen und Männer zunächst ihre Erfahrungen in Kleingruppen zu Papier. Anhand von Fallbeispielen suchten die KOB-Beschäftigten im Anschluss nach Lösungsansätzen und Möglichkeiten der Deeskalation. Für den Workshop und die Referenten gab es im Anschluss ein ausgezeichnetes Feedback von Seiten der Teilnehmer.

Sicherheit geht vor

Claus Schubert bestärkte die Busfahrerinnen und -fahrer des KOB in ihrem bisherigen Handeln. „Sicherheit geht auf jeden Fall vor Erfüllung des Fahrplan-Zeittaktes.“ Schubert gab sich froh und glücklich ob der schon in den zurückliegenden Jahren ausgezeichneten Zusammenarbeit mit Polizei, Kommunen, Behörden und Verkehrswachten. Wolfgang Prestele, Geschäftsführer und Sprecher der Gemeinschaftsaktion „Sicher zur Schule“ blieb es vorbehalten, die Aktion vorzustellen und sich für die tatkräftige Unterstützung vor Ort durch Hubert Koch zu bedanken.

Ein großes Kompliment sprach Karlheinz Franz den Busfahrerinnen und -fahrern für ihr umsichtiges Handeln aus. Der Vorsitzende der Gebietsverkehrswacht Hammelburg unterstrich die traditionell gute Kooperation innerhalb des Altlandkreises Hammelburg mit dem Ziel einer hohen Verkehrssicherheit. Sein Dank galt allen Mitwirkenden und dem Landkreis als Hausherr für die Seminarräume im Atemschutzzentrum Oberthulba.

Eltern verschärfen die Situation

Als „kriminell“ bezeichnete Franz die Situation in der Kissinger Straße, wenn gegen 13 Uhr zahlreiche „Eltern-Taxis“ für eine zusätzliche Verschärfung der ohnehin angespannten Verkehrssituation sorgen. „Für mich ist es nur eine Frage der Zeit, bis hier ein schlimmer Unfall passiert.“ Die Verkehrswächter wollen sich für eine nachhaltige Verbesserung der Bedingungen an dieser Stelle und an anderen Haltestellen einsetzen.

Quelle: http://www.infranken.de/regional/bad-kissingen/hammelburg/Taeglich-brenzliche-Situationen;art14324,1582739,PRINT?_FRAME=33

Autor: Karlheinz Franz

Redaktioneller Beitrag auf www.kommunalinfo24.de

Rennie & Döhler - Bundesweit erprobte intelligente Trainingsveranstaltungen für Transport und Verkehr

Im Zuge der Vorbereitungen auf die Messen NUFAM 2017 in Karlsruhe und die KOMMUNALe 2017 in Nürnberg war www.kommunalinfo24.de so freundlich, einen redaktionellen Beitrag über die Kooperationspartner Rennie & Döhler | Schulung & Beratung zu posten.

Info´s zur Kommunale:

Die Kommunale gilt als die größte deutsche Fachmesse rund um die Themen öffentliche Verwaltung und Kommunalbedarf. Keine andere Kommunalmesse in Deutschland hat ein ähnlich umfassendes Angebotsspektrum. Im zweijährigen Turnus tauschen sich auf der Kommunale in Nürnberg, Bürgermeister sowie Beschaffungsentscheider aus Städten und Kommunen zu den neuesten Angeboten und Dienstleistungen aus. Ein hochwertiges Rahmenprogramm mit Highlights wie der Kongress des Bayerischen Gemeindetags, der IT-Talk der Kommunen und die Ausstellerfachforen rundet das Messekonzept ab. http://www.kommunale.de

Unser Stand befindet sich in Halle 9, Nummer 511

Info´s zur NUFAM 2017:

Die NUFAM ist die Fachmesse für die Nutzfahrzeugbranche im Süden Deutschlands und stellt das gesamte Portfolio der Branche dar. Für Fachbesucher bietet sie mit Ihrer Lage im Süden Deutschlands eine ideale Informations- und Entscheidungsplattform. Gleichzeitig gibt sie dem interessiertem Publikum einen umfassenden Einblick in die Nutzfahrzeugindustrie und unterstützt die positive Imagebildung der Branche.

Konzentriert auf 4 Tage bietet die NUFAM ein hervorragendes Besuchereinzugsgebiet, nicht nur national, sondern auch für das angrenzende Ausland, wie Österreich, Schweiz und Frankreich. http://www.nufam.de

Unser Stand befindet sich in der dm-arena, Nummer 412

Modulare Trainer-Weiterbildung „Ladungssicherung“ 2017

Ladungssicherung in all seinen Facetten stellt alle Beteiligten immer wieder auf die Probe. Wünschenswerte Vereinheitlichungen auf Basis der aktuellen Rechtsprechung und Normung in Verbindung mit Verlade- und Betriebsanweisung kann helfen, um den Transport- und Umschlagprozess rechtssicherer zu gestalten.

Der daran gekoppelte Ansatz, den wir gemeinsam mit Ihnen verfolgen wollen, dreht sich um eine möglichst realistische Umsetzung der Ladungssicherung in verschiedenen Branchen.

Unsere Workshops richten sich an alle Interessierten und Verantwortlichen, die im Bereich der Ladungssicherung ihr Wissen auffrischen wollen bzw. Grundlagen dafür schaffen möchten. Die Ziele der Workshops formulieren wir wie folgt: Handlungssicherheit im Umgang mit der theoretischen und praktischen Ladungssicherung, Vermittlung der aktuellen rechtlichen Grundlagen, speziell der Pflichtendelegation, sowie hilfreiche Tipps zur Vermittlung der Inhalte an Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten.

Als bundesweit tätiger Anbieter für Trainer-Workshops führen wir bereits seit 2009 Weiterbildungsveranstaltungen in dieser Art durch. In unseren Veranstaltungen, welche wir gemeinsam mit Ihnen in Workshop-Form durchführen, vertiefen wir Ihr Wissen. Wir erarbeiten mit Ihnen Antworten auf Problembereiche, Besonderheiten im Training und vermitteln die Moderationstechnik, um eine Weiterbildung in einem sehr anspruchsvollen Thema interessant zu gestalten.


Unser Angebot sowie die Inhalte entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Modulen. Die Termine finden Sie unter der Seminarorganisation. Download

Modulare Trainer-Weiterbildung „BKF“ 2017

.... die Veranstaltungstage für alle Trainer, die in ihren Veranstaltungen Qualität, Innovation und Motivation leben und weiter hochhalten möchten.

Mit der Änderung des Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetzes und der dazugehörigen Verordnung ist die Fortbildungsverpflichtung für Ausbilderinnen und Ausbilder klarer definiert worden. Hier heißt es, dass Ausbilderinnen und Ausbilder…

  • sich regelmäßig fortzubilden haben,
  • die Fortbildungen zunächst dreitägig innerhalb von vier Jahren (nicht drei Tage) zu absolvieren sind,
  • die Fortbildungen pro Tag über acht Unterrichtseinheiten á 60 Minuten durchzuführen sind,
  • die Fortbildung zunächst alle Gebiete erfassen soll, die für diese berufliche Tätigkeit des Ausbilders oder der Ausbilderin von Bedeutung sind,
  • die Teilnahmebescheinigungen der letzten beiden Fortbildungsmaßnahmen durch die Ausbildungsstätte aufzubewahren sind und der Anerkennungsbehörde
  • auf Verlangen unverzüglich vorzulegen sind.

Als bundesweit tätiger Anbieter für Trainer-Workshops führen wir bereits seit 2009 Weiterbildungsveranstaltungen in dieser Art durch. In unseren Veranstaltungen, welche wir gemeinsam mit Ihnen in Workshop-Form durchführen, vertiefen wir Ihr Wissen. Wir erarbeiten mit Ihnen Antworten auf Problembereiche, Besonderheiten im Training und vermitteln die Moderationstechnik, um eine Weiterbildung in einem sehr anspruchsvollen Thema interessant zu gestalten.

Jeder Trainer, der sich den Anforderungen an eine qualitativ hochwertige Schulung stellt, muss mit Profiwissen vor den Teilnehmern bestehen können.


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