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Großbritannien ist raus – was nun?

Christian Rennie gibt Aufschluss über die, durch den Brexit entstandenen Fragen zum Güterverkehr nach und aus Großbritannien

„Der Brexit ist ohne zu Zweifeln ein kleines Bürokratiemonster, welches uns herausfordert“, so Christian Rennie über die Auswirkungen des EU-Austritts von Großbritannien. Es gehöre zum Tagesgeschäft der EU sowie anderen Staaten dazu, Veränderungen in Kauf zu nehmen. Dementsprechend seien wesentliche Fragen zu klären, die Aufschluss über das Bürokratiechaos im Güterverkehr geben sollen.

Ohne die nötigen Dokumente – keine Einreise

Aufgrund fehlender notwendiger Ausfuhrerklärungen seien bereits viele LKW-Fahrer mit hohen Geldbußen bestraft worden. „Vor einer Fahrt nach oder aus Großbritannien sollten sich alle Beteiligten zwingend mit den aktuellen Regelungen auseinandersetzen“, betont der Berater für Verkehr- und Transport. Dies sei eine dringende Maßnahme, um hohen Bußgeldern vorzubeugen oder sie sogar zu vermeiden. Entsprechend fände nun alles erneut Anwendung, was noch vor der EU-Zeit gegolten hat – „und das bis ins letzte Detail“.

Aus dem künftigen Grenzmanagement der britischen Regierung gehe außerdem hervor, dass es ab Oktober 2021 für jede*n Einreisende*n zur Pflicht werde, einen gültigen Reisepass vorzuweisen.

Das ist hilfreich

„Sie müssen sich selbst informieren, welche Verordnungen und Regeln gelten“, bekräftigt Rennie. Man solle nicht davon ausgehen, dass die entsprechenden Unternehmen über alle Einzelheiten aufgeklärt sind. Alle wesentlichen Informationen können seinem Blog „Sind Sie wirklich bereit für den Brexit und seine Auswirkungen?“ entnommen werden, in dem er drei interessante Links rund um das Thema „Güterverkehr“ zusammengestellt hat.

 

Weitere Informationen sowie den Kontakt zu Christian Rennie – Verständnis.Klarheit.Sicherheit – gibt es hier: https://rennie.expert/.

Logistikprozesse – sind Sie auf dem Laufenden?

Mit der Zunahme der globalen Warenströme steigen auch die Herausforderungen an die Logistikprozesse Ihres Unternehmens stetig an. Als Absender geraten Sie immer stärker in den Fokus der Verantwortlichkeit. „Versuch und Irrtum“ in diesem sensiblen Bereich sind schon lange nicht mehr an der Tagesordnung. Daher ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass Sie Ihre Logistikprozesse sicher und effizient gestalten, Mitarbeiter in allen Ebenen qualifizieren, Ärger mit Kontrollbehörden vermeiden und vor allem nervenaufreibende Kundenreklamationen unterbinden.

Erfolg oder Reklamation, Rechtssicherheit oder Budgetüberschreitung für einen Rechtsstreit, langjähriges Kundenbinden oder der Verlust eines Kunden – maßgeblich hängen diese Punkte von der Handlungssicherheit aller beteiligten Personen im Alltag ab. Unterschiedliche Gesetze oder gesetzesähnliche Vorschriften schreiben verschiedene Schulungs- und Unterweisungspflichten für Mitarbeiter in und um den Verladeprozess vor. Damit Sie bei Ihren Logistikprozessen auf dem Laufenden bleiben, konzentriere ich mich in diesem Blog auf die an der Verladung beteiligten Personen.

 

Schulungen und Unterweisungen

Um zu gewährleisten, dass alle relevanten Personen auf dem neuesten Stand sind, sind folgende Schulungen und Unterweisungen gesetzlich verpflichtend:

Alle genannten Schulungen und Unterweisungen sollten Sie sich schriftlich mindestens durch eine Bescheinigung der Teilnahme bestätigen und auf einer Anwesenheitsliste von den Teilnehmern gegenzeichnen lassen. Bewahren Sie diese Unterlagen sorgfältig auf. Darüber hinaus ist es zu empfehlen, dass verantwortliche Personen (z. B. Versand- oder Logistikleiter) für ihren Datenbestand ebenfalls eine Übersicht über die vorhandenen Qualifikationen und Schulungsverpflichtungen der Mitarbeiter führen.

 

Welcher Anbieter ist der richtige?

Im Alltag ist es häufig schwierig den richtigen Anbieter für diese Weiterbildungen zu finden. Ein Kriterium ist natürlich der Preis. Wer allerdings nur daran interessiert ist, diese Trainings durchzuführen, um den Gesetzgebungen gerecht zu werden, zahlt am Ende nicht selten doppelt. Die Trainings sollten in erster Linie auf Ihr Unternehmen und Ihre individuellen Herausforderungen abgestimmt sein. Fühlen Sie hierzu dem angedachten Weiterbildungsveranstalter ruhig einmal auf den Zahn. Folgende Fragen sind hierbei hilfreich:

  • Über welche Qualifikation verfügt das Trainerpersonal in Verbindung mit der gewünschten Weiterbildung?
  • Wie ist der Inhalt, Umfang und die Dauer der Trainingsveranstaltungen gestaltet (vergleiche Tabelle)?
  • In welcher Art und in welchem Umfang gibt es Teilnahmebescheinigungen?
  • Wie hoch ist die Anzahl der zu schulenden Teilnehmer?
  • Wie ist die Raumgröße auf den Platzbedarf für die Praxisanteile abgestimmt?

Es hat sich bewahrheitet, dass in Zeiten von Sprachbarrieren, Schichtarbeit oder der Komplexität der Themen oftmals in zu großen Gruppen geschult wird. Die Folge davon ist, dass sich der Lerneffekt verringert und das gewünschte Ziel nicht erreicht wird. Bedenken Sie: Ihre Mitarbeiter sollen und wollen sich weiterbilden – Sie sind in der Verantwortung die besten Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.

Tipp: Insbesondere bei der Grundlagenschulung Ladungssicherung VDI 2700 für angehende befähigte Personen (z. B. Leiter der Ladearbeiten und Stellvertreter) sollten Sie zwingend Wert darauflegen, dass diese Veranstaltung zwei Tage dauert und auch Praxisinhalte einschließt. Diese Schulung gilt als Grundlage für die Pflichtenübertragung auf Basis des § 9 OWiG!

Haben Sie konkrete Fragen rund um Ihre Logistikprozesse, möchten Ihren Schulungsbedarf erörtern oder eine konkrete Frage aus Ihrem Alltag thematisieren? Dann besuchen Sie meine kostenlose wöchentliche Sprechstunde, in der ich Ihre Fragen gerne beantworte, immer mittwochs um 10:00 Uhr.