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Logistikprozesse – sind Sie auf dem Laufenden?

Mit der Zunahme der globalen Warenströme steigen auch die Herausforderungen an die Logistikprozesse Ihres Unternehmens stetig an. Als Absender geraten Sie immer stärker in den Fokus der Verantwortlichkeit. „Versuch und Irrtum“ in diesem sensiblen Bereich sind schon lange nicht mehr an der Tagesordnung. Daher ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass Sie Ihre Logistikprozesse sicher und effizient gestalten, Mitarbeiter in allen Ebenen qualifizieren, Ärger mit Kontrollbehörden vermeiden und vor allem nervenaufreibende Kundenreklamationen unterbinden.

Erfolg oder Reklamation, Rechtssicherheit oder Budgetüberschreitung für einen Rechtsstreit, langjähriges Kundenbinden oder der Verlust eines Kunden – maßgeblich hängen diese Punkte von der Handlungssicherheit aller beteiligten Personen im Alltag ab. Unterschiedliche Gesetze oder gesetzesähnliche Vorschriften schreiben verschiedene Schulungs- und Unterweisungspflichten für Mitarbeiter in und um den Verladeprozess vor. Damit Sie bei Ihren Logistikprozessen auf dem Laufenden bleiben, konzentriere ich mich in diesem Blog auf die an der Verladung beteiligten Personen.

 

Schulungen und Unterweisungen

Um zu gewährleisten, dass alle relevanten Personen auf dem neuesten Stand sind, sind folgende Schulungen und Unterweisungen gesetzlich verpflichtend:

Alle genannten Schulungen und Unterweisungen sollten Sie sich schriftlich mindestens durch eine Bescheinigung der Teilnahme bestätigen und auf einer Anwesenheitsliste von den Teilnehmern gegenzeichnen lassen. Bewahren Sie diese Unterlagen sorgfältig auf. Darüber hinaus ist es zu empfehlen, dass verantwortliche Personen (z. B. Versand- oder Logistikleiter) für ihren Datenbestand ebenfalls eine Übersicht über die vorhandenen Qualifikationen und Schulungsverpflichtungen der Mitarbeiter führen.

 

Welcher Anbieter ist der richtige?

Im Alltag ist es häufig schwierig den richtigen Anbieter für diese Weiterbildungen zu finden. Ein Kriterium ist natürlich der Preis. Wer allerdings nur daran interessiert ist, diese Trainings durchzuführen, um den Gesetzgebungen gerecht zu werden, zahlt am Ende nicht selten doppelt. Die Trainings sollten in erster Linie auf Ihr Unternehmen und Ihre individuellen Herausforderungen abgestimmt sein. Fühlen Sie hierzu dem angedachten Weiterbildungsveranstalter ruhig einmal auf den Zahn. Folgende Fragen sind hierbei hilfreich:

  • Über welche Qualifikation verfügt das Trainerpersonal in Verbindung mit der gewünschten Weiterbildung?
  • Wie ist der Inhalt, Umfang und die Dauer der Trainingsveranstaltungen gestaltet (vergleiche Tabelle)?
  • In welcher Art und in welchem Umfang gibt es Teilnahmebescheinigungen?
  • Wie hoch ist die Anzahl der zu schulenden Teilnehmer?
  • Wie ist die Raumgröße auf den Platzbedarf für die Praxisanteile abgestimmt?

Es hat sich bewahrheitet, dass in Zeiten von Sprachbarrieren, Schichtarbeit oder der Komplexität der Themen oftmals in zu großen Gruppen geschult wird. Die Folge davon ist, dass sich der Lerneffekt verringert und das gewünschte Ziel nicht erreicht wird. Bedenken Sie: Ihre Mitarbeiter sollen und wollen sich weiterbilden – Sie sind in der Verantwortung die besten Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.

Tipp: Insbesondere bei der Grundlagenschulung Ladungssicherung VDI 2700 für angehende befähigte Personen (z. B. Leiter der Ladearbeiten und Stellvertreter) sollten Sie zwingend Wert darauflegen, dass diese Veranstaltung zwei Tage dauert und auch Praxisinhalte einschließt. Diese Schulung gilt als Grundlage für die Pflichtenübertragung auf Basis des § 9 OWiG!

Haben Sie konkrete Fragen rund um Ihre Logistikprozesse, möchten Ihren Schulungsbedarf erörtern oder eine konkrete Frage aus Ihrem Alltag thematisieren? Dann besuchen Sie meine kostenlose wöchentliche Sprechstunde, in der ich Ihre Fragen gerne beantworte, immer mittwochs um 10:00 Uhr.

 

Online-Trainings – sind sie ihr Geld wirklich wert?

Christian Rennie informiert, was gute Online-Trainings auszeichnet und worauf geachtet werden sollte

Häufig bekommt Christian Rennie zu hören, dass Online-Trainings sich nur mit allgemeinen Themen befassen, nicht zum Unternehmen passen und die Mitarbeiter sich langweilen. Es sei nicht zu bestreiten, dass viele Online-Trainings nicht sehr effektiv sind. „Wissen auf Distanz zu vermitteln, erfordert sowohl fachmännisches Können als auch Empathie für die Teilnehmer – etwas, das viele Trainer nicht vereinen. Fehlen die beiden Kernkompetenzen, werden diese häufig mit spaßigen Videos oder altbackenen Infos überspielt. Die Folge sind unkonzentrierte Teilnehmer und Unternehmer, die sich ärgern so viel Geld für ein sinnloses Training ausgegeben zu haben“, erläutert Christian Rennie.

Plane ein Unternehmen für Führungskräfte, Facharbeiter oder Mitarbeiter ein Online-Training, so könne es bei der Auswahl des Trainers schon einige Aspekte berücksichtigen. Christian Rennie führt hierzu aus: „Neben der fachmännischen Expertise sollte dieser das Wissen gehirnschonend vermitteln und das nicht nur stur in eine Richtung, sondern innerhalb der Gruppendynamik.“

Um einen guten Online-Trainer zu finden, helfe es auch, sich Fragen zu stellen wie: „Gelingt es, das Interesse der Teilnehmer zu wecken?“, „Werden Fragen sofort beantwortet oder ans Ende geschoben und dann vergessen?“, „Wird auf individuelle Problematiken des Unternehmens und der Branche eingegangen?“. Ein ausschlaggebendes Kriterium sei natürlich die Fachexpertise, die der Trainer mitbringen muss. Dieser sollte nicht nur die Themen, die er vermittelt, kennen, sondern sich auch aktiv damit auseinandersetzen und sich der Herausforderungen bewusst sein. „Egal, ob online oder offline, ein guter Trainer wird sich im Vorfeld über Ihr Unternehmen und Ihre Herausforderungen informieren, um maßgeschneidert darauf einzugehen, was Sie gerade brauchen, um die passenden Lösungen anzubieten“, ergänzt Rennie.

Der erfahrene Trainer und Berater für Verkehrs- und Transportsicherheit setzt in seinen Trainings auch auf Nachhaltigkeit. Wie genau, kann man in seinem persönlichen Blog zum Thema nachlesen.

„Damit ein Training möglichst effektiv, nachhaltig, für die Teilnehmer spannend ist und auch der Spaß nicht zu kurz kommt, sollten Sie auf einen Trainer setzen, der Fachkompetenz, Erfahrung und Empathie besitzt“, bekräftigt Christian Rennie abschließend.

Sind Sie wirklich bereit für den Brexit und seine Auswirkungen?

Was lange währt wird endlich gut – oder in diesem Fall eher kompliziert. Jetzt, nachdem es offiziell ist, dass Großbritannien die EU verlassen hat, wirft das vor allem im Güterverkehr einige Fragen auf. Welche Informationen müssen beachtet werden? gibt es Möglichkeiten stundenlange Staus an den Grenzen zu vermeiden und vor allem welche Dokumente sind bei Fahrten nach oder aus Großbritannien nötig?

Der Brexit ist ohne zu Zweifeln ein kleines Bürokratiemonster, welches uns herausfordert, doch Veränderungen gehören innerhalb der EU und anderen Staaten eben zum Tagesgeschäft. Die nötigen Informationen, was genau der Brexit mit sich bringt, sind aber nicht automatisch überall verfügbar – oder wussten Sie, dass es in Dover beziehungsweise der Grafschaft Kent eine Sonderregelung für den LKW-Verkehr gibt?

Umfangreiche Dokumente

In Bezug auf notwendige Ausfuhrerklärungen mussten einige LKW-Fahrer schon den schmerzhaften Aha-Effekt in Form von Geldbußen erleben. Um teure Bußgelder zu vermeiden sollten sich alle Beteiligten vor Fahrten nach oder aus Großbritannien zwingend mit den aktuellen Regelungen auseinandersetzen. Alles, was bereits vor der EU-Zeit gefordert war, findet jetzt wieder Anwendung sprich Zollerklärungen müssen ausgestellt, alle möglichen Aus- bzw. Einfuhrdokumente parat sein und das bis ins letzte Detail.

Interessant ist auch, dass die britische Regierung in einem aktualisierten Plan zum künftigen Grenzmanagement klarstellt, dass alle EU-Bürger ab Oktober 2021 für die Einreise ins Vereinigte Königreich einen Reisepass benötigen. Das gilt natürlich auch für Frachtenführer aus dem europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz. Ein Personalausweis wird ab diesem Zeitpunkt nicht mehr ausreichen.

Hilfreiche Informationen

Sie sollten nicht davon ausgehen, dass Sie über alles, was der Brexit in Sachen Transport und Logistik für Ihr Unternehmen bereithält, informiert werden, sondern Sie müssen sich selbst informieren, welche Verordnungen und Regeln gelten. Ich habe Ihnen hier drei hilfreiche Links zusammengestellt, die wichtige Informationen enthalten. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur informiert unter https://www.bmvi.de/DE/Themen/Mobilitaet/Brexit/brexit.html zum Thema Brexit. Einen Leitfaden für Spediteure und gewerbliche Fahrer finden Sie unter https://www.gov.uk/guidance/transporting-goods-between-great-britain-and-the-eu-guidance-for-hauliers-and-commercial-drivers.de und auf der Webseite https://www.dslv.org/dslv/web.nsf/id/li_fdihatuew7.html informiert der DSLV über mögliche Auswirkungen des Brexit auf deutsche Speditionen und Logistikdienstleister.

Wollen Sie wissen noch mehr zum Thema Brexit erfahren oder haben Sie konkrete Fragen rund um die Ein- und Ausfuhr in und aus Großbritannien? Dann besuchen Sie meine kostenlose wöchentliche Sprechstunde, in der ich Ihre Fragen gerne beantworte, immer mittwochs um 10:00 Uhr.

Sind Online-Trainings nur Spielerei und sinnlose Geldverschwendung?

Häufig höre ich, dass in Online-Trainings nur allgemeine Themen behandelt werden, die gar nicht zum Unternehmen passen, dass sich die Mitarbeiter bei solchen Trainings langweilen und oftmals nur die Zeit absitzen, ohne sich zu beteiligen. Zugegeben die meisten Online-Trainings sind langweilig, doch woran liegt das?

 

Wissen auf Distanz zu vermitteln, erfordert sowohl fachmännisches Können als auch Empathie für die Teilnehmer – etwas, das viele Trainer nicht vereinen. Fehlen die beiden Kernkompetenzen, werden diese häufig mit spaßigen Videos oder altbackenen Infos überspielt. Die Folge sind unkonzentrierte Teilnehmer und Unternehmer, die sich ärgern so viel Geld für ein sinnloses Training ausgegeben zu haben.

Was zeichnet einen guten (Online)-Trainer aus?

Planen Sie für Ihre Führungskräfte, Facharbeiter oder ausgewählte Mitarbeiter ein Online-Training, gilt es schon bei der Auswahl des Trainers einige Kriterien zu berücksichtigen. Neben der fachmännischen Expertise sollte dieser das Wissen gehirnschonend vermitteln und das nicht nur stur in eine Richtung, sondern innerhalb der Gruppendynamik. Gelingt es das Interesse der Teilnehmer zu wecken? Werden Fragen sofort beantwortet oder ans Ende geschoben und dann vergessen? Wird auf individuelle Problematiken des Unternehmens und der Branche eingegangen? Das sind nur einige Fragen, die sich ein Unternehmen stellen sollte, wenn es um die Trainer-Frage geht. Ein zentrales Auswahlkriterium ist natürlich auch die Fachexpertise des Anbieters. Dieser sollte nicht nur Wörter wie zum Beispiel Arbeitssicherheit, Gefahrgut und Ladungssicherung kennen, sondern sich auch mit den Herausforderungen diesbezüglich laufend auseinandersetzen. Egal ob online oder offline, ein guter Trainer wird sich im Vorfeld über Ihr Unternehmen und Ihre Herausforderungen informieren, um maßgeschneidert darauf einzugehen, was Sie gerade brauchen, um die passenden Lösungen anzubieten.

Nachhaltigkeit im Online-Training

Was haben wir eigentlich letzte Woche im Training behandelt? Um diese Frage bei den Teilnehmern zu vermeiden, gilt es gerade in einem in Online-Training Nachhaltigkeit zu erzeugen. Ich setze in meinen Trainings auf 3 Punkte:
1.  Im Nachgang erhält jeder Teilnehmer ein Hand-out, das alle wichtigen Informationen zusammenfasst.
2. Ein Fotoprotokoll visualisiert die erarbeiteten Inhalte.
3. Bei meinen Online-Trainings gibt es eine Lernerfolgskontrolle, in der das neue Wissen auf
den Prüfstand gestellt wird.

Das sind drei sehr effektive Wege, um den Trainings mehr Nachhaltigkeit zu verleihen.

Aufgrund der aktuellen Situation müssen viele Unternehmer Online-Trainings veranstaltet und auch im Zuge der zunehmenden Digitalisierung werden immer mehr Angebote in den virtuellen Raum verlegt. Damit ein Training möglichst effektiv, nachhaltig, für die Teilnehmer spannend ist und auch der Spaß nicht zu kurz kommt, sollten Sie auf einen Trainer setzen, der Fachkompetenz, Erfahrung und Empathie besitzt.

 

Wollen Sie noch mehr zum Thema Online-Training erfahren? Planen Sie Trainings für Ihre Mitarbeiter und haben spezifische Fragen? Wollen Sie mit Online-Trainings eine effektivere Wissensvermittlung anstreben? Dann besuchen Sie meine kostenlose wöchentliche Sprechstunde, in der ich Ihre Fragen gerne beantworte, immer mittwochs um 10:00 Uhr. Mehr zu meinem Online-Trainings lesen Sie hier: https://rennie.expert/online-trainings/

Video-Podcast Februar 2021 – Interview mit Johannes Stephan

Im Laufe des Jahres interviewe ich interessante Menschen zu interessanten Themen aus ihrem Business.

Ich stelle dazu stets die Frage: “Was macht eigentlich…?”

In diesem ersten Video-Podcast führe ich das mit Interview mit Johannes Stephan, Geschäftsführer der Modern Drive Technology GmbH aus Neumarkt rund um technologisch Entwicklung für den (Trainer-)Alltag und was das alles mit Corona zu tun hat. Viel Spaß dabei.

Themenvorschläge oder Interviewanfragen nehme ich gerne per E-Mail unter: info@rennie.expert entgegen.

Klarheit, Verständnis und Sicherheit im Verkehr und Transport

Christian Rennie ist Übersetzer, Partner und Ratgeber rund um Verkehrs- und Transportsicherheit

Verkehr und Transport – zwei Themen, die in unserem Alltag eine große Rolle spielen. Ob im Güter- oder Personenverkehr, es stehen immer Menschen dahinter, die die Verantwortung dafür tragen. Diese müssen geschult und qualifiziert werden, doch oftmals fehlen in den Unternehmen dazu Zeit sowie Mittel und Standardschulungen haben keine nachhaltige Wirkung. Christian Rennie verfügt über mehr als 15 Jahre Expertise und Erfahrung im Bereich der Verkehrs- und Transportsicherheit. Er sorgt mit seinen Trainings, Weiterbildungen und Coachings für Klarheit, Verständnis und Sicherheit – sei es beim Transport, im Unternehmensalltag oder beim Wissen von Fach- und Führungskräften.

„In der wachsenden und hochtechnisierte Verkehrs- und Transportbranche zählt für mich in erster Linie der Faktor Mensch. Mein Ziel ist, Sie und Ihre Mitarbeiter langfristig zu begleiten, neue Wege zu beschreiten und das Notwendige mit dem Nützlichen zu verbinden“, so Christian Rennie. Mit einer gesunden Prise Humor und vielen Praxiselementen steht der Experte für Transport und Verkehr als Partner auf Augenhöhe zur Seite. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Sie in Ihrem Tagesgeschäft als Transportdienstleister, Logistiker oder Unternehmer im öffentlichen Personennahverkehr mit den Entwicklungen und immer neuen rechtlichen Vorgaben Schritt halten müssen. Mit Know-how, Hintergrundwissen und dem Blick über den Tellerrand begleite ich Sie“, erläutert Rennie.

In seinen Coachings, Weiterbildungen und (Online)Trainings deckt Christian Rennie alle relevanten Themen der Transport- und Verkehrssicherheit ab. Von Arbeitsschutz über Ladungssicherung bis hin zu Gefahrgut unterweist er Mitarbeiter und Führungskräfte in allen gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen – immer mit dem Fokus auf die Menschen und Herausforderungen der jeweiligen Unternehmen.

Coronavirus – Allgemeine Schutzmaßnahmen bei Präsenzveranstaltungen

Coronavirus - Allgemeine Schutzmaßnahmen bei Präsenzveranstaltungen

Allgemeine Schutzmaßnahmen und Hygieneregeln für Ihre Sicherheit

  • Halten Sie mind. 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen
  • Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig mit Seife und halten Sie die Hust- und Niesetikette (Einmaltaschentücher verwenden und diese sofort entsorgen, Husten und Niesen in die Ellenbeuge) ein.
  • Vermeiden Sie Händeschütteln, Umarmungen oder Berührungen.
  • Bitte tragen Sie zu Ihrem eigenen und zum Schutz anderer einen Mund-Nasen-Schutz in den Pausenzeiten und während der Praxisanteile.

Weitere Informationen zu den Präsenzveranstaltungen

  • Die Seminarräume müssen so gestaltet werden können, dass der Mindestabstand eingehalten wird.
  • Im Seminarraum können Sie an Ihrem Platz auf den Mund-Nasen-Schutz verzichten.
  • Sollten Sie innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einer Covid19-infizierten Personen gehabt haben, ist die Teilnahme an der Veranstaltung ausgeschlossen.
  • Bei Auftreten folgender Krankheitssymptome fahren Sie bitte nach Hause und melden sich bei dem Gesundheitsamt Ihres Wohnortes:
    • Geschmacksstörungen (Sie schmecken nichts mehr)
    • Neu auftretender Husten oder Atembeschwerden (die sie nicht schon vorher kannten)
    • Fieber über 38,3 Grad

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Sicher zur Schule – sicher nach Hause

Wie Schulbusfahrer für heikle Situationen in ihrem Beruf trainierten

Die Reihe mehrerer geplanter Seminare im schwäbischen Krumbach, Landkreis Günzburg, wurde eingeleitet mit einer Fortbildung der Großbusfahrer.

Am 28.04. trafen sich 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von BBS Reisen, begleitet von ihrem Geschäftsführer Josef Brandner, der die Busfahrer begrüßte. Seminarleiter war Wolfgang Prestele, Geschäftsführer der Gemeinschaftsaktion.

Den psychologischen Part übernahm Christian Rennie, der mit den Teilnehmern die Herausforderungen beim Schülertransport besprach und mit praktischen Tipps untermauerte. Vielen Dank für eine ausgezeichnete Organisation im Vorfeld und vor Ort sagt die Gemeinschaftsaktion Polizeihauptmeister Marcus Praschivka von der Polizeiinspektion Krumbach, der auch die rechtlichen Fragen zum richtigen Verhalten an Haltestellen beantwortete.

Dem Seminar statteten auch Herr Stark, Beauftragter für Schulwegsicherheit beim Landratsamt, Herr Behrens von der Verkehrswacht Krumbach und ein Vertreter der örtlichen Presse einen Besuch ab. Bedarf an solchen Seminaren und Resonanz sind groß, sodass weitere Veranstaltungen im Juli folgen und im Oktober Klein- und Midibusfahrer in der Behindertenbeförderung Krumbachs geschult werden.

Fortbildungen sind wichtig – nicht nur für die Bauhof-Mitarbeiter

Redaktioneller Beitrag im "Bauhof-Leiter" zum Thema "Fortbildungen – Weiterbildung im Bauhof"

Weiterbildung im Bauhof

Fortbildung ist in der heutigen Zeit kaum mehr wegzudenken. Speziell bei den Experten in den kommunalen Bauhöfen steigt dieser Bedarf stetig an – sowohl für den Arbeitsalltag als auch für Führungskräfte.

Losgelöst davon, ob die Mitarbeiter mit dem Hubsteiger, der Motorsäge oder LKW arbeiten: sinnvolle Qualifizierung ist unabdingbar. Besonders in der heutigen Zeit sind flexible und vielseitig einsetzbare Mitarbeiter absolut notwendig, da auch hier Fachkräftemangel einsetzt. Umso unverständlicher ist es zum Teil, dass einige Bauhöfe immer noch dem Rotstift unterliegen und keine Gelder für Fortbildungen fließen. Natürlich können Fachinformationen auch auf Messen oder durch Fachzeitschriften vermittelt werden. Allerdings wird dann die tatsächliche Umsetzung im Alltag dadurch erschwert, dass nur oberflächliches Wissen erlangt werden kann.

Ein Beispiel, wie sinnvoll und realistisch die Fortbildungsver-pflichtung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Fahrerlaubnisklassen C1/C1E/C/CE umgesetzt werden könnte, zeigt das Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz. Leider ist diese gesetzliche Regelung im Laufe der letzten Jahre durch behördliches Unvermögen und Übersetzungsfehler dermaßen zerredet worden, dass die Zweifel an der Richtigkeit der Durchführung bei den Verantwortlichen in Rathaus und Bauhof durchaus verständlich sind. (…)

Lesen Sie hier mehr aus meinem Artikel in der Ausgabe Dezember 2017.

Täglich brenzliche Situationen

Die Fahrerinnen und Fahrer des Kreisomnibusbetriebs beschäftigten sich einen Tag lang mit dem Thema "Konfliktmanagement". Die Diskussionen zeigten, wie wichtig im Alltagsbetrieb dieses Problemfeld ist.

13 Uhr, Kissinger Straße in Hammelburg. Hunderte Kinder und Jugendliche verlassen nach dem Gong das Gymnasium und die Realschule. Die meisten von ihnen drängen sich nun an den Bushaltestellen in der Von-der-Tann-Straße und in der Kissinger Straße. Die Busse des Kreisomnibusbetriebs (KOB) und des Omnibusverkehrs Franken (OVF) treffen im Minutentakt ein.

Tagtäglich bietet sich den Fahrerinnen und Fahrern das gleiche chaotische Bild: Schüler drängeln, wollen Erste beim Besteigen des Busses sein und sich die besten Sitzplätze sichern. Für die Busfahrer ist das Stress pur. Vorsichtig tasten sie sich mit den großen Omnibussen an die Haltestellen heran. Vor allem wenn die Fahrer nach rechts in die Haltebuchten hineinziehen, sind die Karosserien der Busse quasi auf Tuchfühlung mit den Schülern. “Die jungen Passagiere sind teilweise so unvernünftig, dass unsere Fahrer permanent Angst haben müssen, einen dieser ungestümen Fahrgäste zu überfahren”, sagt Claus Schubert, einer der Geschäftsführer der KOB GmbH.

Extreme Drängelei

Vor Ort bietet sich genau dieses Szenario. Sobald der Bus an die Haltestelle heranfährt, setzt in dem Pulk der wartenden Schüler ein gefährliches Drängeln, ja Schubsen, ein. “Das geht soweit, dass unsere Fahrer manchmal das Einfahren in die Haltebucht unterbrechen müssen, um keinen Passagier über den Haufen zu fahren. In anderen Fällen ist die Drängelei so extrem, dass die Fahrer die Türen ihrer Busse nicht öffnen können”, ist Schubert in großer Sorge, dass es ganz schnell einmal zu einem schlimmen Unfall kommen könnte.

Auch unter Druck cool bleiben

In solchen prekären Situationen cool zu bleiben und sich nicht im Ton gegenüber den Dränglern zu vergreifen erfordert von den Schulbusfahrerinnen und -fahrern ein dickes Fell. Sind die Schüler erst zugestiegen und hat sich der Bus in Bewegung gesetzt, kommen oft neue Probleme hinzu. Manche der jugendlichen Fahrgäste widersetzen sich kategorisch den Weisungen der Fahrer, die Sitzplätze nicht zu verlassen. Das sind ausgesprochen schwierige Situationen für die Mitarbeiter des auf den Personentransport spezialisierten Unternehmens.

Gefährlich und unbefriedigend

Für die Verantwortlichen der Gebietsverkehrswacht Hammelburg ist das ein äußerst unbefriedigender Zustand. “Wir setzen uns seit Jahrzehnten für mehr Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Schule und nach Hause ein”, informiert Polizeioberkommissar Hubert Koch über die Bestrebungen von Verkehrswacht und Polizei in Hammelburg. “Deshalb haben wir im Rahmen der Gemeinschaftsaktion “Sicher zur Schule” eine Veranstaltung in den Regierungsbezirk Unterfranken respektive in den Altlandkreis Hammelburg geholt”, sagt der Verkehrserzieher und Verkehrswacht-Geschäftsführer.

21 Fahrerinnen und Fahrer des KOB ließen sich in einem Tagesseminar über aktuelle Themenfelder informieren und zugleich fit machen für das Verhalten in Problemsituationen. Nach den Worten von Alfons Hausmann, dem Leiter der Polizeiinspektion Hammelburg, ist das Gewährleisten der Schulwegsicherheit den unermüdlichen gemeinsamen Anstrengungen zu verdanken.

Polizeioberrat Markus Hack vom Polizeipräsidium Unterfranken informierte über die glücklicherweise niedrigen Schulwegsunfallzahlen in ganz Unterfranken. Polizeihauptkommissar Manfred Schneider, Verkehrserzieher bei der Polizeiinspektion Bad Brückenau und Geschäftsführer der Brückenauer Verkehrswächter, beschäftigte sich mit rechtlichen Aspekten der Schülerbeförderung.

Bus ist sicherstes Verkehrsmittel

Für Gesamt-Bayern zog Erster Polizeihauptkommissar Hubert Schröder eine insgesamt positive Bilanz in Bezug auf die Schulwegsunfälle. “Der Schulbus ist nach wie vor das sicherste Verkehrsmittel für unsere Schulkinder.” Schröder referierte als Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr. Mit Christian Rennie (Nürnberg) hatte die Veranstaltung einen guten Coach und Referenten. Rennie erarbeitete während des Workshops “Konfliktmanagement für Schulbusfahrer/ -innen” mit den Seminarteilnehmern Lösungsansätze für das richtige Verhalten im Rahmen der Schülerbeförderung.

Zu den Themenbereichen “Was läuft gut?”, “Wo gibt es Potenziale?” und “Was nervt?” brachten die Frauen und Männer zunächst ihre Erfahrungen in Kleingruppen zu Papier. Anhand von Fallbeispielen suchten die KOB-Beschäftigten im Anschluss nach Lösungsansätzen und Möglichkeiten der Deeskalation. Für den Workshop und die Referenten gab es im Anschluss ein ausgezeichnetes Feedback von Seiten der Teilnehmer.

Sicherheit geht vor

Claus Schubert bestärkte die Busfahrerinnen und -fahrer des KOB in ihrem bisherigen Handeln. “Sicherheit geht auf jeden Fall vor Erfüllung des Fahrplan-Zeittaktes.” Schubert gab sich froh und glücklich ob der schon in den zurückliegenden Jahren ausgezeichneten Zusammenarbeit mit Polizei, Kommunen, Behörden und Verkehrswachten. Wolfgang Prestele, Geschäftsführer und Sprecher der Gemeinschaftsaktion “Sicher zur Schule” blieb es vorbehalten, die Aktion vorzustellen und sich für die tatkräftige Unterstützung vor Ort durch Hubert Koch zu bedanken.

Ein großes Kompliment sprach Karlheinz Franz den Busfahrerinnen und -fahrern für ihr umsichtiges Handeln aus. Der Vorsitzende der Gebietsverkehrswacht Hammelburg unterstrich die traditionell gute Kooperation innerhalb des Altlandkreises Hammelburg mit dem Ziel einer hohen Verkehrssicherheit. Sein Dank galt allen Mitwirkenden und dem Landkreis als Hausherr für die Seminarräume im Atemschutzzentrum Oberthulba.

Eltern verschärfen die Situation

Als “kriminell” bezeichnete Franz die Situation in der Kissinger Straße, wenn gegen 13 Uhr zahlreiche “Eltern-Taxis” für eine zusätzliche Verschärfung der ohnehin angespannten Verkehrssituation sorgen. “Für mich ist es nur eine Frage der Zeit, bis hier ein schlimmer Unfall passiert.” Die Verkehrswächter wollen sich für eine nachhaltige Verbesserung der Bedingungen an dieser Stelle und an anderen Haltestellen einsetzen.

Quelle: http://www.infranken.de/regional/bad-kissingen/hammelburg/Taeglich-brenzliche-Situationen;art14324,1582739,PRINT?_FRAME=33

Autor: Karlheinz Franz