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Logistikprozesse – sind Sie auf dem Laufenden?

Mit der Zunahme der globalen Warenströme steigen auch die Herausforderungen an die Logistikprozesse Ihres Unternehmens stetig an. Als Absender geraten Sie immer stärker in den Fokus der Verantwortlichkeit. „Versuch und Irrtum“ in diesem sensiblen Bereich sind schon lange nicht mehr an der Tagesordnung. Daher ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass Sie Ihre Logistikprozesse sicher und effizient gestalten, Mitarbeiter in allen Ebenen qualifizieren, Ärger mit Kontrollbehörden vermeiden und vor allem nervenaufreibende Kundenreklamationen unterbinden.

Erfolg oder Reklamation, Rechtssicherheit oder Budgetüberschreitung für einen Rechtsstreit, langjähriges Kundenbinden oder der Verlust eines Kunden – maßgeblich hängen diese Punkte von der Handlungssicherheit aller beteiligten Personen im Alltag ab. Unterschiedliche Gesetze oder gesetzesähnliche Vorschriften schreiben verschiedene Schulungs- und Unterweisungspflichten für Mitarbeiter in und um den Verladeprozess vor. Damit Sie bei Ihren Logistikprozessen auf dem Laufenden bleiben, konzentriere ich mich in diesem Blog auf die an der Verladung beteiligten Personen.

 

Schulungen und Unterweisungen

Um zu gewährleisten, dass alle relevanten Personen auf dem neuesten Stand sind, sind folgende Schulungen und Unterweisungen gesetzlich verpflichtend:

Alle genannten Schulungen und Unterweisungen sollten Sie sich schriftlich mindestens durch eine Bescheinigung der Teilnahme bestätigen und auf einer Anwesenheitsliste von den Teilnehmern gegenzeichnen lassen. Bewahren Sie diese Unterlagen sorgfältig auf. Darüber hinaus ist es zu empfehlen, dass verantwortliche Personen (z. B. Versand- oder Logistikleiter) für ihren Datenbestand ebenfalls eine Übersicht über die vorhandenen Qualifikationen und Schulungsverpflichtungen der Mitarbeiter führen.

 

Welcher Anbieter ist der richtige?

Im Alltag ist es häufig schwierig den richtigen Anbieter für diese Weiterbildungen zu finden. Ein Kriterium ist natürlich der Preis. Wer allerdings nur daran interessiert ist, diese Trainings durchzuführen, um den Gesetzgebungen gerecht zu werden, zahlt am Ende nicht selten doppelt. Die Trainings sollten in erster Linie auf Ihr Unternehmen und Ihre individuellen Herausforderungen abgestimmt sein. Fühlen Sie hierzu dem angedachten Weiterbildungsveranstalter ruhig einmal auf den Zahn. Folgende Fragen sind hierbei hilfreich:

  • Über welche Qualifikation verfügt das Trainerpersonal in Verbindung mit der gewünschten Weiterbildung?
  • Wie ist der Inhalt, Umfang und die Dauer der Trainingsveranstaltungen gestaltet (vergleiche Tabelle)?
  • In welcher Art und in welchem Umfang gibt es Teilnahmebescheinigungen?
  • Wie hoch ist die Anzahl der zu schulenden Teilnehmer?
  • Wie ist die Raumgröße auf den Platzbedarf für die Praxisanteile abgestimmt?

Es hat sich bewahrheitet, dass in Zeiten von Sprachbarrieren, Schichtarbeit oder der Komplexität der Themen oftmals in zu großen Gruppen geschult wird. Die Folge davon ist, dass sich der Lerneffekt verringert und das gewünschte Ziel nicht erreicht wird. Bedenken Sie: Ihre Mitarbeiter sollen und wollen sich weiterbilden – Sie sind in der Verantwortung die besten Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.

Tipp: Insbesondere bei der Grundlagenschulung Ladungssicherung VDI 2700 für angehende befähigte Personen (z. B. Leiter der Ladearbeiten und Stellvertreter) sollten Sie zwingend Wert darauflegen, dass diese Veranstaltung zwei Tage dauert und auch Praxisinhalte einschließt. Diese Schulung gilt als Grundlage für die Pflichtenübertragung auf Basis des § 9 OWiG!

Haben Sie konkrete Fragen rund um Ihre Logistikprozesse, möchten Ihren Schulungsbedarf erörtern oder eine konkrete Frage aus Ihrem Alltag thematisieren? Dann besuchen Sie meine kostenlose wöchentliche Sprechstunde, in der ich Ihre Fragen gerne beantworte, immer mittwochs um 10:00 Uhr.

 

Online-Trainings – sind sie ihr Geld wirklich wert?

Christian Rennie informiert, was gute Online-Trainings auszeichnet und worauf geachtet werden sollte

Häufig bekommt Christian Rennie zu hören, dass Online-Trainings sich nur mit allgemeinen Themen befassen, nicht zum Unternehmen passen und die Mitarbeiter sich langweilen. Es sei nicht zu bestreiten, dass viele Online-Trainings nicht sehr effektiv sind. „Wissen auf Distanz zu vermitteln, erfordert sowohl fachmännisches Können als auch Empathie für die Teilnehmer – etwas, das viele Trainer nicht vereinen. Fehlen die beiden Kernkompetenzen, werden diese häufig mit spaßigen Videos oder altbackenen Infos überspielt. Die Folge sind unkonzentrierte Teilnehmer und Unternehmer, die sich ärgern so viel Geld für ein sinnloses Training ausgegeben zu haben“, erläutert Christian Rennie.

Plane ein Unternehmen für Führungskräfte, Facharbeiter oder Mitarbeiter ein Online-Training, so könne es bei der Auswahl des Trainers schon einige Aspekte berücksichtigen. Christian Rennie führt hierzu aus: „Neben der fachmännischen Expertise sollte dieser das Wissen gehirnschonend vermitteln und das nicht nur stur in eine Richtung, sondern innerhalb der Gruppendynamik.“

Um einen guten Online-Trainer zu finden, helfe es auch, sich Fragen zu stellen wie: „Gelingt es, das Interesse der Teilnehmer zu wecken?“, „Werden Fragen sofort beantwortet oder ans Ende geschoben und dann vergessen?“, „Wird auf individuelle Problematiken des Unternehmens und der Branche eingegangen?“. Ein ausschlaggebendes Kriterium sei natürlich die Fachexpertise, die der Trainer mitbringen muss. Dieser sollte nicht nur die Themen, die er vermittelt, kennen, sondern sich auch aktiv damit auseinandersetzen und sich der Herausforderungen bewusst sein. „Egal, ob online oder offline, ein guter Trainer wird sich im Vorfeld über Ihr Unternehmen und Ihre Herausforderungen informieren, um maßgeschneidert darauf einzugehen, was Sie gerade brauchen, um die passenden Lösungen anzubieten“, ergänzt Rennie.

Der erfahrene Trainer und Berater für Verkehrs- und Transportsicherheit setzt in seinen Trainings auch auf Nachhaltigkeit. Wie genau, kann man in seinem persönlichen Blog zum Thema nachlesen.

„Damit ein Training möglichst effektiv, nachhaltig, für die Teilnehmer spannend ist und auch der Spaß nicht zu kurz kommt, sollten Sie auf einen Trainer setzen, der Fachkompetenz, Erfahrung und Empathie besitzt“, bekräftigt Christian Rennie abschließend.

Sind Sie wirklich bereit für den Brexit und seine Auswirkungen?

Was lange währt wird endlich gut – oder in diesem Fall eher kompliziert. Jetzt, nachdem es offiziell ist, dass Großbritannien die EU verlassen hat, wirft das vor allem im Güterverkehr einige Fragen auf. Welche Informationen müssen beachtet werden? gibt es Möglichkeiten stundenlange Staus an den Grenzen zu vermeiden und vor allem welche Dokumente sind bei Fahrten nach oder aus Großbritannien nötig?

Der Brexit ist ohne zu Zweifeln ein kleines Bürokratiemonster, welches uns herausfordert, doch Veränderungen gehören innerhalb der EU und anderen Staaten eben zum Tagesgeschäft. Die nötigen Informationen, was genau der Brexit mit sich bringt, sind aber nicht automatisch überall verfügbar – oder wussten Sie, dass es in Dover beziehungsweise der Grafschaft Kent eine Sonderregelung für den LKW-Verkehr gibt?

Umfangreiche Dokumente

In Bezug auf notwendige Ausfuhrerklärungen mussten einige LKW-Fahrer schon den schmerzhaften Aha-Effekt in Form von Geldbußen erleben. Um teure Bußgelder zu vermeiden sollten sich alle Beteiligten vor Fahrten nach oder aus Großbritannien zwingend mit den aktuellen Regelungen auseinandersetzen. Alles, was bereits vor der EU-Zeit gefordert war, findet jetzt wieder Anwendung sprich Zollerklärungen müssen ausgestellt, alle möglichen Aus- bzw. Einfuhrdokumente parat sein und das bis ins letzte Detail.

Interessant ist auch, dass die britische Regierung in einem aktualisierten Plan zum künftigen Grenzmanagement klarstellt, dass alle EU-Bürger ab Oktober 2021 für die Einreise ins Vereinigte Königreich einen Reisepass benötigen. Das gilt natürlich auch für Frachtenführer aus dem europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz. Ein Personalausweis wird ab diesem Zeitpunkt nicht mehr ausreichen.

Hilfreiche Informationen

Sie sollten nicht davon ausgehen, dass Sie über alles, was der Brexit in Sachen Transport und Logistik für Ihr Unternehmen bereithält, informiert werden, sondern Sie müssen sich selbst informieren, welche Verordnungen und Regeln gelten. Ich habe Ihnen hier drei hilfreiche Links zusammengestellt, die wichtige Informationen enthalten. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur informiert unter https://www.bmvi.de/DE/Themen/Mobilitaet/Brexit/brexit.html zum Thema Brexit. Einen Leitfaden für Spediteure und gewerbliche Fahrer finden Sie unter https://www.gov.uk/guidance/transporting-goods-between-great-britain-and-the-eu-guidance-for-hauliers-and-commercial-drivers.de und auf der Webseite https://www.dslv.org/dslv/web.nsf/id/li_fdihatuew7.html informiert der DSLV über mögliche Auswirkungen des Brexit auf deutsche Speditionen und Logistikdienstleister.

Wollen Sie wissen noch mehr zum Thema Brexit erfahren oder haben Sie konkrete Fragen rund um die Ein- und Ausfuhr in und aus Großbritannien? Dann besuchen Sie meine kostenlose wöchentliche Sprechstunde, in der ich Ihre Fragen gerne beantworte, immer mittwochs um 10:00 Uhr.

Sind Online-Trainings nur Spielerei und sinnlose Geldverschwendung?

Häufig höre ich, dass in Online-Trainings nur allgemeine Themen behandelt werden, die gar nicht zum Unternehmen passen, dass sich die Mitarbeiter bei solchen Trainings langweilen und oftmals nur die Zeit absitzen, ohne sich zu beteiligen. Zugegeben die meisten Online-Trainings sind langweilig, doch woran liegt das?

 

Wissen auf Distanz zu vermitteln, erfordert sowohl fachmännisches Können als auch Empathie für die Teilnehmer – etwas, das viele Trainer nicht vereinen. Fehlen die beiden Kernkompetenzen, werden diese häufig mit spaßigen Videos oder altbackenen Infos überspielt. Die Folge sind unkonzentrierte Teilnehmer und Unternehmer, die sich ärgern so viel Geld für ein sinnloses Training ausgegeben zu haben.

Was zeichnet einen guten (Online)-Trainer aus?

Planen Sie für Ihre Führungskräfte, Facharbeiter oder ausgewählte Mitarbeiter ein Online-Training, gilt es schon bei der Auswahl des Trainers einige Kriterien zu berücksichtigen. Neben der fachmännischen Expertise sollte dieser das Wissen gehirnschonend vermitteln und das nicht nur stur in eine Richtung, sondern innerhalb der Gruppendynamik. Gelingt es das Interesse der Teilnehmer zu wecken? Werden Fragen sofort beantwortet oder ans Ende geschoben und dann vergessen? Wird auf individuelle Problematiken des Unternehmens und der Branche eingegangen? Das sind nur einige Fragen, die sich ein Unternehmen stellen sollte, wenn es um die Trainer-Frage geht. Ein zentrales Auswahlkriterium ist natürlich auch die Fachexpertise des Anbieters. Dieser sollte nicht nur Wörter wie zum Beispiel Arbeitssicherheit, Gefahrgut und Ladungssicherung kennen, sondern sich auch mit den Herausforderungen diesbezüglich laufend auseinandersetzen. Egal ob online oder offline, ein guter Trainer wird sich im Vorfeld über Ihr Unternehmen und Ihre Herausforderungen informieren, um maßgeschneidert darauf einzugehen, was Sie gerade brauchen, um die passenden Lösungen anzubieten.

Nachhaltigkeit im Online-Training

Was haben wir eigentlich letzte Woche im Training behandelt? Um diese Frage bei den Teilnehmern zu vermeiden, gilt es gerade in einem in Online-Training Nachhaltigkeit zu erzeugen. Ich setze in meinen Trainings auf 3 Punkte:
1.  Im Nachgang erhält jeder Teilnehmer ein Hand-out, das alle wichtigen Informationen zusammenfasst.
2. Ein Fotoprotokoll visualisiert die erarbeiteten Inhalte.
3. Bei meinen Online-Trainings gibt es eine Lernerfolgskontrolle, in der das neue Wissen auf
den Prüfstand gestellt wird.

Das sind drei sehr effektive Wege, um den Trainings mehr Nachhaltigkeit zu verleihen.

Aufgrund der aktuellen Situation müssen viele Unternehmer Online-Trainings veranstaltet und auch im Zuge der zunehmenden Digitalisierung werden immer mehr Angebote in den virtuellen Raum verlegt. Damit ein Training möglichst effektiv, nachhaltig, für die Teilnehmer spannend ist und auch der Spaß nicht zu kurz kommt, sollten Sie auf einen Trainer setzen, der Fachkompetenz, Erfahrung und Empathie besitzt.

 

Wollen Sie noch mehr zum Thema Online-Training erfahren? Planen Sie Trainings für Ihre Mitarbeiter und haben spezifische Fragen? Wollen Sie mit Online-Trainings eine effektivere Wissensvermittlung anstreben? Dann besuchen Sie meine kostenlose wöchentliche Sprechstunde, in der ich Ihre Fragen gerne beantworte, immer mittwochs um 10:00 Uhr. Mehr zu meinem Online-Trainings lesen Sie hier: https://rennie.expert/online-trainings/